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Bücher von IMC-Forschern

    • Medienskandale – Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher Diskurse

      Steffen Burkhardt

      Die Geschichte des Skandals spannt einen Bogen von den religiösen Gemeinden des Altertums bis in die Mediengesellschaft des 21. Jahrhunderts. Mit der Erfindung der Massenmedien haben sich Skandale zur gefährlichen Waffe politischer Einflussnahme entwickelt: als Informationsvirus mit revolutionärer Sprengkraft. Die Studie erklärt, wie Medienskandale vermeintliche Missstände hinter den Fassaden der Macht inszenieren und das soziale Selbstverständnis aktualisieren. Auf dem Schlachtplatz öffentlicher Moral streiten Interessengruppen um symbolische Autorität, politischen Einfluss und ökonomische Herrschaft. Doch wie genau kommen Skandale in den Medien zustande? Wie lassen sie sich steuern? Und wie verhindern? Das Grundlagenwerk schafft die Basis für eine interdisziplinäre Skandalforschung, die erstmals auch die journalistischen Produktionsprozesse sowie die Thematisierungs- und Politisierungsstrategien von Skandalen in der Medienöffentlichkeit integriert. Ihre empirische Anwendung hat eine hohe Praxisrelevanz für den Journalismus und die Krisenkommunikation. (Herbert von Halem, 2015)

    • Max Weber, China und die Medien: Zwei Studien zum 150. Geburtstag des Soziologen

      Siegfried Weischenberg, Dirk Kaesler

      In der ersten Studie werden Max Webers Anregungen für eine Mediensoziologie im Rahmen von allgemeinen Überlegungen zur Wissenschaftsforschung untersucht. Im Zentrum steht dabei die These, dass in einschlägigen Studien grundsätzlich die Bibliographie von Wissenschaftlern Vorrang haben sollte vor biographischen Details. In der zweiten Studie werden Max Webers Untersuchungen der zwei großen religiösen Ordnungen des traditionellen China, des Konfuzianismus und Taoismus behandelt. Vor Webers innerem Auge stand ein riesiges Kaiserreich, in dem die „Literaten“ die herrschende Schicht stellten, in dem literarische Bildung Maßstab sozialen Prestiges war und in dem diese führende Intellektuellenschicht der entscheidende Träger der Kultur gewesen sein soll und deswegen in einer besonders intimen Beziehung zum Kaiser stand. (Springer VS, 2015)

    • Max Weber und die Vermessung der Medienwelt: Empirie und Ethik des Journalismus

      Siegfried Weischenberg

      Für ihn scheint heute kein Superlativ gewaltig genug: Einer der größten Deutschen aller Zeiten wird er genannt, wichtigster Inspirator und Irritierer. Vielleicht war Max Weber – vor 150 Jahren in Erfurt geboren – einer der letzten Universalgelehrten. Sein Werk blieb rätselhaft. Doch er hinterließ eine Vielzahl einprägsamer Begriffe und Formeln: Idealtypus, Verantwortungsethik, Charisma, die harten Bretter, die der Politiker bohren muss – und vor allem die ‚Entzauberung der Welt’. Zu den Themen seiner Analyse der modernen Gesellschaft gehörten auch die Massenmedien. Das große empirische Projekt, welches er 1910 der deutschen Soziologie zur Vermessung der Medienwelt in die Wiege gelegt hatte, scheiterte. Seine Anregungen aber haben sich seither in vielfältiger Weise in den Diskursen über Medien und Journalismus niedergeschlagen. Die Ergebnisse einer detaillierten Spurenlese werden in dieser Studie präsentiert, die erstmals mit bibliometrischen Methoden durchgeführt wurde. Sie mündet in eine aktuelle Zustandsbeschreibung der Kommunikationsverhältnisse und ihrer Erforschung – 100 Jahre nach Weber. (Springer VS, 2014)

    • Max Weber und die Entzauberung der Medienwelt: Theorien und Querelen – eine andere Fachgeschichte

      Siegfried Weischenberg

      Massenmedien erzählen der Gesellschaft, was aktuell in ihr vorgeht. Ihre Bedeutung als so­zia­le In­stitutionen hatte keiner genauer er­kannt als Max Weber. Vor genau 100 Jahren ent­warf er ein großes For­schungsprojekt, um die Geheimnisse der neuen Medienwelt zu entzau­bern, die in den Jahren vor dem Ersten Welt­krieg entstanden war. Auch bei diesem Thema er­wies sich der Soziologe als großer Visionär der Moderne. Die Studie berichtet über Querelen, welche das Schicksal dieses ‚Sonderfor­schungsbe­reichs’ be­­stimmt haben und rekonstruiert Theorielinien, die von Weber über Par­sons, Luhmann, Ha­ber­­mas und Bourdieu in die Gegenwart der ‚Medi­engesell­schaft’ führen. Auf die­se Weise ist eine Fachgeschichte entstanden, welche die Kommunika­tions­wissen­schaft konsequent als So­zialwissenschaft begreift und einordnet. (Springer VS, 2012)

    • Die Souffleure der Mediengesellschaft: Report über die Journalisten in Deutschland

      Siegfried Weischenberg, Maja Malik, Armin Scholl

      Sind Journalisten die vierte Gewalt im Staate? Wie groß ist ihr Einfluss wirklich? Was verändert sich, wenn Blattmacher wie Frank Schirrmacher (FAZ) oder Hans-Ulrich Jörges (Stern) nicht mehr nur andere befragen, sondern selbst in Talkshows auftreten? Wie sieht die überwiegende Mehrheit der 48.000 deutschen Journalisten, die nicht im Rampenlicht steht, ihre Arbeit? Wie hat sich der Journalismus durch das Internet verändert? Wie gehen Journalisten damit um, wenn sie wegen eines Rückgangs beim Anzeigengeschäft auch weniger Platz für ihre Texte haben? Mit „Die Souffleure der Mediengesellschaft“ legt UVK eine repräsentative Studie zur Beantwortung dieser und vieler anderer Fragen vor. Sie erlaubt den Vergleich mit einer Untersuchung aus dem Jahre 1993 mit nahezu identischen Fragestellungen. 2005 nun haben Siegfried Weischenberg, einer der profiliertesten deutschen Publizistikprofessoren, und seine Kollegen 1.500 Journalisten befragt. Das Ergebnis ist ein sehr präzises Bild des journalistischen Selbstverständnisses in der Mediengesellschaft von heute. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2006)

    • Praktischer Journalismus

      Steffen Burkhardt

      Kompakt und anschaulich beantwortet “Praktischer Journalismus” die Grundfragen der journalistischen Praxis – von der Recherche bis zur erfolgreichen Veröffentlichung. Das umfassende Lehr- und Handbuch wurde nach aktuellen didaktischen Standards konzipiert und ist übersichtlich in zwei Teilen aufgebaut. Der erste Buchteil informiert über die Aufgaben journalistischer Berufe. Er gibt Antworten auf Grundfragen der Arbeit als Journalist: Warum braucht die Gesellschaft unabhängige Beobachter und welche rechtliche Stellung haben sie? Wie ist die Medienwirtschaft organisiert und wie verändern die ökonomischen, technischen und politischen Rahmenbedingungen die Redaktionsarbeit? Wie wird man Redakteur oder Reporter und welche Herausforderungen muss die (einst nur) schreibende Zunft meistern? Der zweite Buchteil erklärt im Detail das journalistische Arbeiten für Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Online-Medien. Er beschreibt das Entstehen von Medienformaten; stellt kompakt und anschaulich ihre Ressorts, Themenfelder und Themenfindung dar; und erklärt Recherche, Gesprächsführung, Darstellungsformen sowie den Umgang mit Sprache in den Medien. (Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2009)

    • Wissenschaft in den Medien präsentieren

      Sabine Trepte, Steffen Burkhardt, Wiebke Weidner.

      Wissenschaft braucht Öffentlichkeit. Und doch tun sich viele Forscherinnen und Forscher im Umgang mit den Medien schwer. Dieses Buch gibt praktische Ratschläge, wie wissenschaftliche Arbeit in Presse, Rundfunk und Neuen Medien vermittelt werden kann. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler üben im Umgang mit den Medien Zurückhaltung, sei es, weil sie unsicher sind oder weil sie die Chancen erfolgreicher Medienarbeit unterschätzen. Ihnen vermittelt dieses Buch das »Handwerk« des Umgangs mit Presse, Radio, Fernsehen und Internet. Zur Vorbereitung auf Interviews werden alle Schritte, vom ersten Kontakt mit dem Journalisten bis zur Evaluation, vorgestellt. Praktische Übungen zu Atmung, Stimme und Haltung ergänzen diese Tipps; Checklisten helfen bei der Vor- und Nachbereitung. Die Berichte von Redakteuren über ihre Erfahrungen und Wünsche bei der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern runden diese Informationen ab. Das Autorenteam wendet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, die ihren Kontakt mit den Medien aktiv und zielgerichtet gestalten möchten. (Campus, 2008)

    • Medien-Qualitäten – Öffentliche Kommunikation zwischen ökonomischen Kalkül und Sozialverantwortung

      Siegfried Weischenberg

      Ein Querschnitt durch das breite Spektrum der kommunikationswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der „media performance“. Die Beiträge des Sammelbandes untersuchen Verfahren zur Qualitätsmessung und -sicherung, verschiedene Qualitätsmerkmale sowie die Situation der Medienkritik. Im Kontext der zunehmenden Ökonomisierung der Medien werden zudem die Risiken des Verhältnisses von Journalismus und Public Relations sowie des Einflusses ökonomischer Verlagsinteressen auf die Berichterstattung thematisiert. Die Fachzeitschrift „Rundfunk und Geschichte“ (3-4/2008) urteilt: „Bei dem Sammelband handelt es sich um einen wichtigen Beitrag zur auch weiterhin notwendigen kommunikationswissenschaftlichen Debatte um Medienqualitäten, denn darüber besteht Einigkeit: die eine Qualität kann es nicht geben.“ (UVK, 2006)

    • Handbuch Journalismus und Medien

      Siegfried Weischenberg, Hans J. Kleinsteuber, Bernhard Pörksen

      120 Artikel informieren über alle Aspekte der medienvermittelten Information und der Mediengesellschaft. Sie vermitteln das Wissen über die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen von Mediensystemen, die Institutionen, Leistungen und Wirkungen der Medienkommunikation sowie über die Medienakteure. Alle Begriffe werden definiert, der Forschungsstand und die wichtigste Literatur referiert sowie die aktuellen Entwicklungen kommentiert. Das Handbuch verbindet wissenschaftliche Exaktheit mit der Nähe zur Praxis im Journalismus und in den Medien. Es richtet sich an Studierende und Lehrende sowie an Volontäre, Journalisten, Ausbilder und alle, die fundierte Kenntnisse über die Medienkommunikation benötigen. (UVK, 2005)

    • Journalistik. Theorie und Praxis aktueller Medienkommunikation: Journalistik 1. Mediensysteme, Medienethik, Medieninstitutionen

      Siegfried Weischenberg

      In dem insgesamt dreibändigen Lehrbuch wird erstmals der Versuch gemacht, das Fach als (kommunikations-)wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbereich zu identifizieren, seine Gegenstände zu analysieren und das bereitgestellte Wissen zu kanalisieren. Dies geschieht auf der Grundlage einer Systematik, die zu einer breiten Einführung in Konzepte und Probleme aktueller Medienkommunikation führt. Im Zentrum stehen die Bedingungen, welche Mediensysteme für journalistisches Handeln schaffen, Probleme und Perspektiven einer Medienethik sowie ökonomische und organisatorische Zwänge in Medieninstitutionen. Kommunikationstheorie wird dabei – unter anderem durch Wiedergabe und Diskussion relevanter Texte – auf Kommunikationspraxis bezogen. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004)

    • Journalistik. Theorie und Praxis aktueller Medienkommunikation: Journalistik 2. Medientechnik, Medienfunktionen, Medienakteure

      Siegfried Weischenberg

      Hauptthemen dieses Bandes sind der Einfluss der Medientechnik, die Medienfunktionen als Leistungs- und Wirkungszusammenhänge des Systems Journalismus sowie Merkmale und Einstellungen der Medienakteure. Hierzu werden aktuelle Daten der repräsentativen Studie „Journalismus in Deutschland“ präsentiert, die von der Forschungsgruppe Journalistik erhoben wurden. Praxisbezogene Dokumente ergänzen die Analysen, so dass dieses Lehrbuch zugleich auch ein Textbuch ist. In dem insgesamt dreibändigen Lehrbuch wird erstmals der Versuch gemacht, das Fach als (kommunikations-)wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbereich zu identifizieren, seine Gegenstände zu analysieren und das bereitgestellte Wissen zu kanalisieren. Dies geschieht auf der Grundlage einer Systematik, die zu einer breiten Einführung in Konzepte. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1995)

    • Journalistik. Theorie und Praxis aktueller Medienkommunikation: Journalistik 3. Quiz und Forum: Fragen und Antworten, Diskussion, Evaluation

      Siegfried Weischenberg und Markus Kriener

      In dem insgesamt dreibändigen Lehrbuch wird erstmals der Versuch gemacht, das Fach als (kommunikations-)wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbereich zu identifizieren, seine Gegenstände zu analysieren und das bereitgestellte Wissen zu kanalisieren. Dies geschieht auf der Grundlage einer Systematik, die zu einer breiten Einführung in Konzepte und Probleme aktueller Medienkommunikation führt. Im Zentrum stehen die Bedingungen, welche Mediensysteme für journalistisches Handeln schaffen, Probleme und Perspektiven einer Medienethik sowie ökonomische und organisatorische Zwänge in Medieninstitutionen. Kommunikationstheorie wird dabei – unter anderem durch Wiedergabe und Diskussion relevanter Texte – auf Kommunikationspraxis bezogen. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1998)

    • Nachrichten-Journalismus. Anleitungen und Qualitäts-Standards für die Medienpraxis

      Siegfried Weischenberg (Mitarbeit: Judith Rakers)

      Nachrichten sind und bleiben die Basis des Journalismus – auch im Online-Zeitalter. Für ihre Auswahl und Präsentation sind deshalb brauchbare und bewährte Regeln von besonderer Bedeutung. Sie dienen der Qualitäts-Sicherung des Journalismus. Die Regeln des Nachrichten-Journalismus werden in diesem Buch nicht nur systematisch vermittelt, sondern auch durch ca. 300 Praxis-Beispiele illustriert. Darüber hinaus werden konkrete Qualitäts-Standards für die Medienpraxis formuliert. Dafür besteht aktuell besonderer Bedarf, denn inzwischen wird immer deutlicher, wie wichtig es ist, dass Journalistinnen und Journalisten über den Tellerrand des rein Handwerklichen hinausblicken können. Sie müssen auch in der Lage sein, über ihr Handeln nachzudenken und die ethischen Grenzen einschätzen können, welche nicht überschritten werden sollten. „Nachrichten-Journalismus. Anleitungen und Qualitäts-Standards für die Medienpraxis“ ist das Nachfolgewerk von „Nachrichtenschreiben“, das nach seinem Erscheinen im Jahre 1988 mehrfach aufgelegt wurde und zu den erfolgreichsten Lehrbüchern des Journalismus gehört. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2001)

    • Journalismus in der Gesellschaft

      Armin Scholl, Siegfried Weischenberg

      Der Journalismus läßt sich als soziales System modellieren, das wesentlich zur Selbstbeobachtung moderner Gesellschaften beiträgt. Unter Funktionsaspekten werden dazu permanent Themen öffentlich angeboten, deren Merkmale Faktizität, Relevanz und Neuigkeitswert sind. Die konstruktivistische Systemtheorie liefert darüber hinaus zahlreiche Hinweise auf selbstbezogene Operationsweisen, die (auch) der wissenschaftlichen Beobachtung der Medienproduktion und ihrer Akteure neue Erkenntnismöglichkeiten erschließen. Dieses Potential wird nun erstmals systematisch umgesetzt und in eine - stark empiriegesättigte - Bilanz der Journalismusforschung eingebracht. Der Schwerpunkt des Buches bilden - auf der Erfahrungsbasis von Befunden aus der repräsentativen Studie "Journalismus in Deutschland" - multivariate Analysen zu den Strukturen und Vernetzungen des Systems, zu Umweltbezügen, zum Bewußtsein der Akteure und zu Aspekten der Synchronisierung von Journalismussystemen im internationalen Vergleich. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1998)

    • Die Wirklichkeit der Medien: Eine Einführung in die Kommunikationswissenschaft

      Klaus Merten, Siegfried J. Schmidt und Siegfried Weischenberg (Hrsg.)

      Medien und Kommunikation sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar: Sie prägen politische, wirtschaftliche und soziale Prozesse – zunehmend auch unseren Alltag. In diesem einführenden Lehrbuch werden die Bedingungen, Formen und Leistungen von Medienkommunikation beschrieben und analysiert. Ausgehend von einer grundlegenden Darstellung kommunikativer Prozesse werden in 20 Beiträgen aktuelle kommunikationswissenschaftliche Modelle, Methoden und Ergebnisse vorgestellt. Themen sind unter anderem die individuellen und sozialen Voraussetzungen der Kommunikation, die Wirklichkeitskonstruktion durch Medien, die Entwicklung, Organisation und Ökonomie der Medien, die Medientechnik, der Journalismus und die Perspektiven der ‘Informationsgesellschaft’. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Wirkungen der Medien – zum Beispiel auf Kinder. Insgesamt bietet das Lehrbuch eine interdisziplinäre, problemorientierte Einführung in die nationalen und internationalen Dimensionen von Medien und Kommunikation. (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1994)

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